Führung nicht über die Runden gebracht
EHC Winterthur II – EHC Flims (0:2, 3:0, 2:1) 5:3
Während andere Teams nach solch einer Saison bereits in ihre Einzeilteile auseinander fallen würden, kämpft der EHC Flims tapfer weiter. So auch am vergangenen Samstag als die Bündner nach Winterthur reisten, um dort ihr Glück zu versuchen.
Flims startete aufmerksam und erarbeitete sich auch schon die eine oder andere Torchance. Die Zürcher hingegen konnten ihr Spiel noch nicht so richtig zeigen. Daraus resultierte der logische Gegentreffer, als Ursin Conrad den heran stürmenden Marc Singenberger perfekt lancierte. Dieser vernaschte noch den Torhüter und stellte schon mal auf 0:1. Nur ein paar Zeigerumdrehungen später fand die Kombination Marco Walder und Urs Cabalzar ihren Erfolg. Urs Cabalzar brauchte nur noch einzunetzen und Flims führte schon mit 0:2. Mit diesem Spielstand gingen die Teams daraufhin auch in die Pause.
Gleich nach Wiederbeginn fand nun auch der EHC Winterthur in die Partie. Gleich der erste Einsatz konnte von Zürcher Sicht her als Erfolg verzeichnet werden. Der Anschlusstreffer zum 1:2 war Tatsache. Nun folgte eine Phase im Spiel in der sich vorne wie hinten nichts zählenswertes ergab. Dennoch war es für den neutralen Beobachter sicherlich eine ansehnliche Partie in welcher es viele Torchancen zu sehen gab. Die Flimser Fans, die hauptsächlich wegen den Cabalzar Brothers angereist waren, unterstützten ihre Farben lautstark. Die ominöse Minute 40 brach an, als sich nun doch wieder etwas bei den Toren verändern sollte. Winterthur drückte auf den Ausgleich und realisierte diesen auch prompt. Nur ein paar Sekunden später konnten sie sogar noch den Führungstreffer erzielen. Diese beiden Tore erfolgten mental zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, denn kurz darauf wurde zur zweiten Pause abgepfiffen.
Im Schlussdrittel war es nun wichtig nicht auch noch das 4:2 hinnehmen zu müssen. Erstaunlicherweise war das Momentum nun auf der Bündner Seite. Flims erzielte den Ausgleich und dieser ergolgreiche Block versammelte sich auch gleich am mittleren Bullypunkt um weiter zu spielen. Doch der Schiedsrichter entschied nach langem Zögern, zum Erstaunen aller, auf kein Tor. Flims kennt solche Entscheide nun nur zu gut und verarbeitet diesen Rückschlag sehr schnell. Allen voran ging nun Jürg Cabalzar, der sich aus der Verteidigung nach vorne einschaltete und praktisch die gesamte Winterthurer Defensive schwindlig spielte. Danach stand er allein vor dem Torhüter und legte mustergültig auf Marco Walder auf, welcher lässig zum 3:3 einschob. Daraufhin fühlte sich Winterthur in seinem Stolz getroffen und schaltete einen Gang höher. Dieser Druck war offenbar zu hoch, denn Winterthur ging wieder in Führung 4:3. Flims vermochte nun nicht mehr zu reagieren. Die Zürcher stellten dann das Skore noch auf 5:3 und konnten mit diesem Resultat ihren Sieg feiern.
Am Samstag, 21. Januar 2012 reist der EHC Flims zu seinem Auswärtsspiel nach Hard. (Spielbeginn 18.30 Uhr)
Achtung Spielplanänderung!!!
Das Piccolo Turnier das ursprünglich auf den Sonntag 15. Januar 2012 auf der Lenzerheide angesetzt war wurde verschoben.
NEUER TERMIN: Sonntag 04. März 2012
Verhaltenes Spiel ohne Selbstvertrauen
EHC Flims – EHC Uzwil II (1:1, 1:1, 0:1) 2:3
Im Lager des EHC Flims hatte man sich für das Spiel gegen Uzwil viel vorgenommen. Dieser Neujahrsvorsatz hätte also den lang ersehnten Sieg erbringen sollen. Leider kam alles anders und damit rein in die Partie.
Zu Beginn des Spiels tasteten sich beide Teams noch ein wenig ab. Nach der Neujahrspause musste der Rhythmus erst wieder gefunden werden. Dem Zuschauer war aber von vorne weg klar, dass dies ein Spiel auf Messers Schneide geben würde. In Minute 12 konnte ein Uzwiler Stürmer aussen herum durchbrechen und kam zum Abschluss. Dieser war darauf selber ein wenig verdutzt, als der Schiedsrichter daraufhin auf Tor entschied. Der Puck glitt zwar an den Pfosten, blieb dann allerdings vor dem Tor liegen. Dies sollte nicht die einzige umstrittene Entscheidung an diesem Abend bleiben… . Uzwil nahm das Geschenk dankend an – 0:1. Flims hielt dagegen und kam durch Marc Singenberger zum verdienten Ausgleich.
Kurz nach Wiederbeginn im zweiten Drittel reüssierte der EHC Uzwil erneut mittels eines Distanzschusses. Flims agierte danach für zwei Minuten im Powerplay. Der Uzwiler Schlussmann konnte einen Weitschuss nur abprallen lassen und nicht blockieren. Dennoch ertönte der Pfiff des Schiris und das obwohl Reto Schneller daraufhin nur noch ins offen stehende Tor einschieben konnte. Flims steckte auch diesen Fehlentscheid weg und konzentrierte sich auf das kommende Spielgeschehen. In der nächsten Überzahlsituation fackelte Jürg Cabalzar nicht lange und traf mit einem „Blue Liner“ zum 2:2.
Nun hiess es alles oder nicht im letzten Spielabschnitt. Die Bündner wurden getragen durch ihre Fans, die ihr Team lautstark unterstützten. Flims erspielte sich die eine oder andere gute Torchance, während Uzwil auch diverse Konterangriffe verzeichnen konnte. So auch in der 57. Minute als ein Uzwiler der Flimser Verteidigung entwischte und Torhüter Björn Gadient keine Chance liess – 2:3. Es waren nur noch ein paar Sekunden auf der Matchuhr und Flims wollte noch das Unmögliche möglich machen. Der Druck aufs gegnerische Tor war enorm, doch leider wollte der Puck einfach nicht die Torlinie überqueren. Dabei blieb es und Flims zieht gegen Uzwil mit einem 2:3 den Kürzeren.
Am nächsten Samstag, 14. Januar 2012 spielt der EHC Flims auswärts beim EHC Winterthur (Spielbeginn: 19.45 Uhr)
Niederlage im Penalty Krimi – 1. Punkt im 9. Spiel
SC Rheintal – EHC Flims 6:5 n.P. (1:1,4:2,0:2)
Eines muss man den Mannen von Trainer Cadurisch auf jeden Fall lassen. Trotz der beinahe aussichtslosen Tabellensituation hat sich die Mannschaft noch nicht aufgeben. Im Spiel mit vorentscheidendem Charakter gegen den Tabellennachbarn, kämpften die Flimser bis zum Schluss.
Von beginn an war die Partie hart umstritten. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. In der Anfangsphase des ersten Drittels waren die Flimser eher die bessere Mannschaft. Einige Male tauchten die Gäste gefährlich vor dem gegnerischen Hüter auf. Leider mit mässigem Erfolg. Das 1:1 nach dem ersten Drittel war dann für die Rheintaler eher schmeichelhaft.
Im zweiten Abschnitt erwischten die Flimser einen regelrechten Fehlstart. Während rund sieben Minuten wurde das Eishockeyspielen den Gastgebern überlassen. Von der 22. bis zur 29. Minute erzielten die Rheintaler 4 Tore! 5:1 das Resultat zur Spielmitte. Nachdem Daniel Cadurisch sein Time Out eingezogen hatte, konnten sich die Gäste aus Graubünden wieder etwas fangen und verkürzten durch Urs Cabalzar und Stefan Ueltschi auf 5:3.
Der Schlussabschnitt gehörte dann definitiv den Gästen. Mirco Bacchi konnte mit einem „Blue Liner“ in der 42. Minute auf 5:4 verkürzen. Die Flimmer waren damit definitiv wieder zurück im Spiel. Mit einer beherzten Einzelleistung konnte dann Captain Stefan Ueltschi mit seinem zweiten Treffer sogar ausgleichen. Das Spiel war nun wieder völlig offen. Obwohl es in der Folge auf beiden Seiten noch zahlreiche Strafen gab, fielen danach keine Tore mehr.
Da auch in der fünfminütigen Verlängerung keine Tore mehr fielen, musste das Penaltyschiessen entscheiden. Da die Flimser nur einen Penalty verwandeln konnten (Ueltschi) und die Rheintaler deren zwei, ging dann der Zusatzpunkt an die Gastgeber.
Damit konnten die Flimser im 9. Spiel immerhin den ersten Punkt verbuchen. Um den Anschluss in der Tabelle nicht zu verlieren, wären 3 Punkte zwingend notwendig gewesen. Nach dem letzten Spiel im Jahr 2011 haben die Flimser einen Rückstand von 6 Punkten auf den zweitletzten der Tabelle.
Jahresbilanz
Im Jahr 2011 haben die Flimser seit dem 15. Januar jedes einzelne Pflichtspiel verloren. Der letzte Tabellenplatz am Ende des Jahres ist damit nicht überraschend. Um den Abstieg im 2012 noch zu verhindern, braucht es ein kleineres Wunder. Lobenswert ist, dass die Mannschaft sich nicht aufgegeben hat und das jeder für jeden kämpft bis zum Schluss. Eine Mannschaft mit soviel Charakter, ist auch mal für ein „Wunder“ gut. Die Hoffnung stirbt auf jeden Fall zuletzt.
Nächstes Spiel: 7. Januar 2012 EHC Flims – EHC Uzwil, Spielbeginn: 20.15
Erneute Niederlage trotz guter Leistung
EHC Frauenfeld II – EHC Flims 4:2 (1:0,2:1,1:1)
Die Vorzeichen für ein Flimser Sieg im Auswärtsspiel gegen den EHC Frauenfeld waren schlecht. Die Flimser hatten das Hinspiel zuhause gleich mit 4:0 verloren und in der Tabelle 12 Punkte weniger auf dem Konto. Zudem mussten die Gäste mit einer leicht dezimierten Mannschaft antreten. Lediglich 9 Stürmer und vier Verteidiger waren auf dem Matchblatt aufgeführt.Trotzdem zeigten die Flimser von Anfang an eine beherzte Leistung. Die Bündner, welche alle bisherigen Spiele verloren hatten, zeigten sich über 60 Minuten kämpferisch und machten es den Gastgebern mit einer soliden defensiven Leistung nicht einfach. Manch ein Zuschauer fragte sich, ob da wirklich der letzte in der Tabelle gegen den drittplatzierten spielt.
So konnten die Flimser auch im ersten Drittel lange dagegen halten. Die Bündner tauchten sogar vereinzelt sehr gefährlich vor dem einheimischen Torhüter auf. Leider konnten die Chancen aber nicht in ein Tor umgemünzt werden. Prompt gingen dann die Gastgeber durch Renzo Bolli, nach gelungener Vorarbeit von Gian Forster, mit 1:0 in Führung. Dabei blieb es bis zur ersten Drittelspause.
Auch das Mitteldrittel war mehrheitlich ausgeglichen. In der 27. Minute konnte Andri Hotz in Unterzahl nach haarsträubendem Fehler von Torhüter Zurbrügg routiniert abstauben und die Partie ausgleichen. Ein verdienter Ausgleich der leider nicht lange stand hielt. Das 2:1 durch Lukas Kurz fiel in der 28. Minute. Kurz vor der Pause konnte Obwegeser dann sogar auf 3:1 erhöhen. Für die Flimser ein sehr unglückliches Tor. Mit Bacchi und Poltera sassen zu diesem Zeitpunkt gleich zwei Verteidiger der Gäste in der Kühlbox.
Im letzten Drittel war das Spiel wieder sehr intensiv und ausgeglichen. Die Gastgeber hatten auf jeden Fall kein leichtes Spiel. Trotzdem konnten sie den Spielstand in der 49. Minute etwas glücklich auf 4:1 erhöhen. Der Schuss von der blauen Linie wurde unhaltbar abgelenkt und fand den Weg ins Tor von Björn Gadient. Dieses Tor war dann auch die Entscheidung. Die Flimser kamen zwar durch ein schön herausgespieltes Tor durch Ueltschi nochmals etwas heran, konnten die Niederlage aber nicht mehr verhindern.
Schlussendlich reisten die Bündner wieder ohne Punkte im Gepäck nach Hause. Trotzdem bleibt den Flimsern die Gewissheit, dass man mit einer soliden Mannschaftsleistung auch gegen die Mannschaften der oberen Tabellenhälfte mithalten kann. Nützen tut das aber nichts. In den nächsten Spielen müssen Punkte her.
Am kommenden Samstag reisen die Flimser ans Auswärtsspiel gegen Rheintal. Der SC Rheintal ist mit fünf Punkten das einzige Team, welches noch in Reichweite liegt für die Flimser. Auf jeden Fall geistert das Abstiegsgespenst schon länger in Flims herum. Um zu verhindern, dass selbiges nächstens definitiv in der Prau la Selva ansässig wird, braucht es am nächsten Samstag ein Sieg.
Nächstes Spiel: Samstag 10. Dezember, SC Rheintal – EHC Flims, Spielbeginn: 20:00
"Dieser Weg wird kein leichter sein...
EHC Flims - EHC Winterthur II (1:2, 2:2, 0:1) 3:5
… dieser Weg wird steinig und schwer“ (Songtitel von Xavier Naidoo). So oder mit ähnlichen Worten lässt sich wohl die aktuelle Saison beim EHC Flims beschreiben. Lange ist es her, seit der letzten Begegnung gegen den EHC Winterthur II. Damals ging es noch im Direktvergleich um die ersten Plätze. Heute sind die Vorzeichen dieser Partie ganz neue. Einerseits der Gast aus Winterthur, der auf diese Saison die Ligagruppe gewechselt hat und jahrelang zusammen mit dem EHC Illnau-Effretikon II die Zürcher Gruppe dominiert hat. Andererseits das Tabellenschlusslicht Flims, dessen Saison einem einzigen Alptraum gleicht.
Damit rein in die Partie. Der EHC Flims startete mit neuen Formationen ins Spiel. Nur der erste Block wurde gegenüber den vorangehenden Begegnungen beibehalten. Die Bündner waren so euphorisch, dass sie in Minute 4 auch gleich mit sechs Feldspielern agieren wollten. Dies hatte eine kleine Bankstrafe zu folge und Winterthur konnte sich schon früh im Powerplay versuchen. Der Zürcher Aufbau geriet ins Stocken, als Flavio Poltéra erfolgreich stören konnte. Dieser spitzelte den Puck vors Tor, so dass Urs Cabalzar nur noch ablenken musste und das Skore auf 1:0 eröffnete. Die Gäste aus Winterthur versuchten sich danach im Konterspiel. Gleich zwei solcher Angriffe konnten sie in der 18. Spielminute in Tore ummünzen – 1:2.
Im Mitteldrittel war die Reihe erneut an Winterthur, indem sie eine der seltenen, aber wirklich guten Torchancen nutzen konnten und so auf 1:3 erhöhten. Flims drückte aufs Tempo und die eine oder andere gut Einschussmöglichkeit ergab sich. So auch in der nächsten Überzahlsituation, als Patrik Steiner einen Weitschuss in Richtung Zürcher Gehäuse abfeuerte. Für den Abpraller stand Jürg Cabalzar goldrichtig und traf zum 2:3. Nur wenig später tauchte Adrian Beer alleine vor dem gegnerischen Tor auf und konnte seinerseits den Puck im Winterthurer Gehäuse unterbringen. Die Bündner waren wieder „back in business!“ Zumindest mal für 48 Sekunden, denn Winterthurs Effizienz in der Offensive schlug eiskalt zu 3:4!
Zu Beginn des letzten Drittels häuften sich die Strafen beim EHC Flims. Eine doppelte Überzahlsituation konnte so seitens des EHC Winterthur mit dem 3:5 abgeschlossen werden. Von da an waren noch 9 Minuten zu spielen. Eigentlich genug Zeit um nochmals ran zu kommen. Winterthur allerdings spielte die Uhr geschickt runter und konnte somit die 3 Punkte aus dem Bündnerland entführen.
Der EHC Flims reist am kommenden Samstag, 03. Dezember 2011 zum EHC Frauenfeld. Spielbeginn auf der Kunsteisbahn Frauenfeld wird 20.45 Uhr sein.



















